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Tierschützer mahnen:Keine Hysterie: Haustiere sind keine GefahrWolfgang Apel, Präsident des deutschen Tierschutzbunds, ist besorgt: Seitdem bei einer Katze auf Rügen "aviäre Influenza", also Vogelgrippe, diagnostiziert wurde, erhalten Tierheime Briefe, in denen sie zum Einfangen "streunender" Tiere aufgefordert werden. Manche Tierbesitzer wissen keinen anderen Rat, als ihr Tier auszusetzen oder beim Tierheim abzugeben. Das ist reine Hysterie, sagt Apel. In einem offenen Brief an den Bundesgesundheitsminister mahnt der Tierschutzbund zur Besonnenheit. Apel schreibt, die Empfänglichkeit von Katzen für H5N1 sei "seit Jahren bekannt", aber noch nie habe eine Katze einen Menschen angesteckt. Selbst in den asiatischen Krisengebieten spielten Säugetiere bei der Krankheitsübertragung keine Rolle. Apel mahnt: "Es gibt also bislang keinen vernünftigen Grund, frei lebende Katzen einzufangen oder gar frei laufende oder frei lebende Katzen zu bejagen." Die Tötung von streunenden Tieren, wie sie von manchen bereits gefordert werde, sei "völlig unverhältnismäßig" und kein hinreichender Grund, den Paragraphen 1 des Tierschutzgesetzes, nach dem keinem Tier "ohne vernünftigen Grund" Leiden zugefügt werden darf, außer Kraft zu setzen. Apel schließt: "Wir fordern Sie hiermit nochmals dringend auf, bei der Erwägung weiterer Maßnahmen die Verhältnismäßigkeit zu berücksichtigen."
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